EUROSLEEP-METHODE

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Glossar

Die wichtigsten Begriffe verständlich erklärt

Alpträume
Vor allem bei Kindern auftretende oft mit Angstinhalten besetzte Träume, die den Traumschlaf unterbrechen und zum Aufwachen führen. Sie finden im Rem-Schlaf statt. Sie sind durch psychotherapeutische Verfahren beeinflussbar.

Apneagraphie
Nächtliche Aufzeichnung von Schlafparametern die Hinweise auf Atemwegsverengungen und zentrale Atemregulationsstörungen geben. Daneben lässt sich der Ort der Verengung topographisch besser bestimmen und so eine Therapie wirkungsvoller gestalten

Arousal
Kurze Aufwachreaktion im Schlaf durch äußere Reize ( z.B. Licht, Lärm, Kälte) oder innere Reize ( Beinzuckungen, Atemwegswiderstand, Sauerstoffmangel). Es führt zu Tagesmüdigkeit da sich die Schlafqualität verschlechtert.

Atempause
Durch Kollabieren der Atemwege oder durch zentrale Atemregulationsstörung ausgelöster Atemstopp, der die Schlafqualität verschlechtert.

Atmung
Aufgabe ist die Aufnahme von Sauerstoff und die Elimination von Kohlendioxid aus dem Körper. Beeinträchtigt wird sie von Atemwegsverengungen, chronischen Lungenerkrankungen oder Sauerstoffgehalt der Luft (Höhenatmung)

Berlin-Fragebogen
Fragebogen zur Erfassung der Schlafqualität (siehe online-test)

BiPAP
Form der maschinellen Atmungsunterstützung welche sich dynamisch an die spontane Atmung des Patienten anpasst und den Beatmungsdruck variiert. Wird vom Patienten oft angenehmer empfunden als eine CPAP-Therapie.

Body-mass-Index
Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch die Körperoberfläche im Quadratmeter.
Normalgewicht entspricht etwa 18,5 – 24,9 kg/m2, Übergewicht beginnt bei 25 kg/m2.

Bruxismus
Nächtliches Zähneknirschen oder Zusammenbeißen der Zähne, welches zu Kiefergelenksstörungen, Zahnschäden oder Kopfschmerzen führen kann. Patienten mit Schlafstörungen leiden gehäuft an diesem Phänomen.

Chronic Fatigue Syndrom
Chronisches Erschöpfungssyndrom. Über mindestens 6 Monate andauerndes Syndrom mit Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen Muskelschmerzen etc. Frauen sind häufiger betroffen, die Ursache ist unklar betroffen sind oft vormals aktive Menschen nach einem grippalen Infekt. Auch psychosoziale Faktoren spielen eine Rolle.

Cluster- Kopfschmerz
Schlafbezogener Kopfschmerz der tagsüber heftige, einseitige Kopfschmerzattacken auslöst, die sich zumeist in Stirn- Augen- oder Schläfenbereich manifestieren. Oft sind sie begleitet von Augentränen, verstopfter Nase oder Naselaufen. Sie treten periodische auf (Cluster) gefolgt von beschwerdefreien Intervallen oft über 14 Tage. Vermutet werden Entzündungsvorgänge die den Trigeminusnerven und sympathische Fasern betreffen.

Coblation
Cold Ablation: schonendes plasmachirurgisches Verfahren in der Therapie von Verengung der Atemwege und Schnarchen. Durch Ionenbeschleunigung kann Gewebe durchtrennt werden ohne dabei Hitzeschäden und nachfolgend schrumpfende Narbenbildung zu erzeugen.

CPAP
Symptomatische Therapieform der obstruktiven Schlaf-Apnoe, bei der über ein Beatmungsgerät ein positiver Druck in den Atemwegen erzeugt wird. Dadurch wird das Kollabieren der Atemwege verhindert. Diese pneumatische Schienung der Atemwege kann über Mund-Nasenmaske oder Nasenmaske appliziert werden.

Einschlafen am Steuer
Gefahrenquelle, die sich aus allen Formen des „nicht erholsamen Schlafes“ im Straßenverkehr ergibt. Bei Unfällen auf Schnellstrassen ohne Fremdbeteiligung vermutet man in bis zu 20 % der Fälle Einschlafen infolge nächtlicher Schlafstörungen als Ursache. Richtig therapierte Schlaf-Apnoe senkt das Unfallrisiko deutlich, die unbehandelte Schlaf-Apnoe stellt ein erhebliches Risiko im Straßenverkehr und im Berufsleben dar.   

EEG
Hirnstromaufzeichnung zur Charakterisierung von Hirnfunktionen und neurologischen Erkrankungen. In der Schlafmedizin wird sie für die Erfassung von Schlafstadien benutzt um diese den typischen Atemmutstern des gestörten Schlafes zu zuordnen.
Wichtiger Bestandteil der Polysomnographie im Schlaflabor.

Epworth Test
Selbst-Beurteilungsbogen für die Erfassung der Tagesschläfrigkeit. Es werden typische Alltagssituationen daraufhin abgefragt ob die Person das Gefühl habe in diesen Situationen einzunicken. (siehe auch online-test)

Fibromyalgie
Nicht-entzündlich bedingtes Schmerzsyndrom, welches mit chronischen Weichteilbeschwerden, schmerzhaften Druckpunkten, vegetativen Symptomen einhergeht. Gehäuft finden sich Ein- und Durchschlafstörungen durch Schmerzen bedingt. Zu 75 % sind Frauen betroffen, das EEG spielt in der Abgrenzung zu anderen Schlafstörungen eine wichtige Rolle.

Hypersomnie
Vermehrte Schläfrigkeit, Tagesschläfrigkeit. Dies beschreibt die Unfähigkeit sich unter reizarmen Bedingungen wach zuhalten. Hypersomnie ist auch der Oberbegriff für Erkrankungen die mit Tagesschläfrigkeit einhergehen wie Narkolepsie.

Insomnie
Bezeichnet die Symptomatik der Ein-und Durchschlafstörung. Trotz ausreichender zur Verfügung stehender Zeit ist die Schlafzeit und Qualität eingeschränkt. Auch als Oberbegriff für Erkrankungen mit Ein-und Durchschlafstörungen verwendet. Auch verhaltensbedingte Schlafstörungen im Kindesalter oder lärmbedingte Schlafstörungen sind Insomnien.

Jetlag
Befristete Befindungsstörung durch Störung im Gleichlauf von innerer Uhr und  der externen Zeit der Umwelt. Tritt auf wenn Flüge über verschieden Zeitzonen erfolgen, Nord-Südflüge führen nicht zu Jetlag. Flüge von 8 – 10 Stunden nach Osten haben den größten Effekt. Hormonhaushalt, Körpertemperatur, Wachheit, Schlaf und Leistungsfähigkeit hängen von der inneren Uhr ab, die vom Hell-Dunkel-Wechsel und vom körpereigenen Melantonin gesteuert werden.

Koffein
Hauptwirkstoff der Kaffees, erhöht Herzfrequenz und Blutdruck und ist auch im Tee vorhanden. Patienten mit Ein-und Durchschlafstörungen sollten ab 16.00 keine koffeinhaltigen Getränke mehr zu sich nehmen.

Laser- assistierte Gaumensegelplastik (Abk. LAUP)
Verfahren zur Straffung oder Kürzung von Gaumensegel und Gaumenzäpfchen. Hierbei wird überschüssiges Gewebe abgetragen welches zur Verengung der oberen Luftwege führt. Aufgrund der deutlich höheren Schmerzhaftigkeit und Vernarbungstendenz gegenüber der Coblation kommt der Laser nur noch in Ausnahmefällen zum Einsatz in der Schnarchtherapie.

Lungenfunktionstest
Messverfahren zur Beurteilung der Atemvolumina der Lunge und zur Erfassung seiner Einschränkungen durch Verengung (Obstruktion) oder Einschränkung der Elastizität (Restriktion).

Nasenmuschel
Schleimhautfalten im Inneren der Nase, die bei Vergrößerung zur eingeschränkten Nasenatmung führen und das Schnarchen begünstigen. Häufigster Grund für die Vergrösserung der N. ist der Gebrauch von abschwellenden Nasenspray länger als 10 Tage.

Narkolepsie
Störung der Schlaf-Wach-Regulation. Störung in der Abfolge typische Muster von Wachsein, REM-Schlaf und Non-REM-Schlaf. Typische Folge sind Tagesschläfrigkeit, Schlaflähmungen, schlafbezogene Halluzinationen sowie Kataplexie. Kataplexie ist ein Verlust der Haltefunktion der Muskulatur durch Emotionen wie Lachen oder körperlicher Belastung oder Angst. So kann es mitten in einem Gespräch zu schlagartigem Einnicken kommen. Die Störungen werden in der Polysomnographie erfasst.

Non-REM-Schlaf
Zusammenfassender Begriff für die Leichtschlafstadien 1 und 2 sowie den Tiefschlafphasen 3 und 4 . Es fehlen die für den REM-Schlaf typischen rollenden Augenbewegungen.

Obstruktive Schlafapnoe
Verengung der oberen Atemwege die im Schlaf zur Widerstandserhöhung und somit zur vermehrten Atemanstrengung führt. Ist die Verengung nahezu vollständig kommt es zur Atempause der sog. Apnoe, bei weiter andauernder Atemanstrengung. Der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt ab und führt zu einer kurzen Weckreaktion dem sog. Arousal. Die andauernden Weckreaktionen stören die Schlafstadienabfolge und führen zu Tageschläfrigkeit.

Parasomnie
Schlafabhängige Aktivierung der Motorik und des autonomen Nervensystems. Sie führen beispielsweise zu Schlafwandeln, nächtlichem Einnässen bei Kindern, Alpträumen, nächtlichem Aufschreinen.

Pillar-Methode
Versteifung des Gaumensegels durch Implantantion von kleinen Polyesther-Stäbchen in den weichen Gaumen. Kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden und verringert oder beseitigt das Vibrieren des Gaumensegels beim Schnarchen.

Polysomnographie
Im Schlaflabor stattfindende umfassende Schlafuntersuchung, die es erlaubt den Schlafverlauf mittels EEG (Hirnstromkurve) und EMG (Muskelstromkurve) zu erfassen. Sie erlaubt die Analyse von Einschlafzeit, Schlafstadiendauer, Schlafzyklen. Gekoppelt mit der Aufzeichnung der Herzstromkurve (EKG) können auch Kreislauffunktionen erfasst werden.
Sie dient der Erfassung aller komplexen Schlafstörungen, die nicht durch Atemwegsverengung der oberen Atemwege ausgelöst werden.

Protrusionsschiene
Kieferorthopädisches Hilfsmittel zur Vorverlagerung des Unterkiefers. Verhindert im Schlaf das Zurücksinken des Zungenkörpers und verhindert bei einigen Patienten das Schnarchen.

Radiofrequenz-Therapie
Hno-ärztliches Verfahren zur Straffung des Gaumensegels oder Kürzung des Zäpfchens im Rahmen der Therapie des Schnarchens und der obstruktiven Schlaf-Apnoe.

REM- Schlaf
Schlaf mit schnellen Augenbewegungen engl.: rapid eye movement, syn.:Traumschlaf
Erhielt seinen Namen durch die schon mit bloßem Auge sichtbaren schnellen Augenbewegungen und ist auch durch fehlenden Muskeltonus charakterisiert. Beim Neugeborenen noch 8 Stunden andauernd reduziert er sich auf etwa 100 Minuten pro Nacht.

RERA
Engl.: respiratory effort related arousal. Kurze Aufweckreaktion durch erhöhte Atemanstrngung bei der obstruktiven Schlaf-Apnoe oder dem Syndrom des erhöhtem Atemwegswiderstandes.( siehe auch UARS)

Restless-Legs-Syndrom
Syndrom der ruhelosen Beine. Unwiederstehlicher Bewegungsdrang der Beine oft mit Missempfindungen wie Ziehen, Kribbeln, Stechen einhergehend. Es tritt zumeist Abends oder in der Einschlafphase auf. Erhebliche Störung des Schlafes und der Schlafzeiten, da Bewegung die Beschwerden meist bessert stehen die Patienten oft Nachts auf und laufen herum.

Rhinomanometrie
Funktionsmessung des Luftdurchflusses der Nase zur Erfassung von Engstellen welche das Schnarchen fördern.

Ronchopathie = Schnarchen
Atemgeräusch, welches durch partiellen Kollaps der Muskulatur der oberen Atemwege entsteht.

Schlafstadien
Werden im EEG erfasst und umfasst zwei Leichtschlafphasen sowie zwei Tiefschlafphasen sowie den REM-Schlaf. Die Schlafphasen wechseln sich rhythmisch ab, ein Zyklus dauert ca. 90-110 Minuten und es werden 4-6 Zyklen in der Nacht durchlaufen. Der Leichtschlaf macht etwas 50 % der Tiefschlaf etwa 25 % beim Erwachsenen aus ebenso wie der REM-Schlaf.
Störungen der Zusammensetzung der Schlafstadien werden in der Polysomnographie aufgezeichnet.

Schnarchen
Atemgeräusch, welches durch partiellen Kollaps der Muskulatur der oberen Atemwege entsteht.

Stimulanzien
Syn.: Wachmacher, Substanzen, die Wachheit und Leistungsfähigkeit am Tage fördern, oder als Appetitzügler Anwendung finden. Bei der Behandlung von Schlafstörungen sind für den Behandler sämtliche Medikamente auf ihren Schlafeinfluss zu überprüfen.

UARS
engl.:Upper airway resistance syndrom. Syndrom des erhöhten Atemwegswiderstandes. Betrifft schnarchende Patienten die durch Atemwegsverengung im Schlaf einen erhöhten Atemwegswiderstand haben. Die Sauerstoffwerte im Blut sind noch normal.
In der Apneagraphie zeigen sich jedoch deutlich erhöhte Druckwerte die auf erhebliche Atemanstrengung hinweisen. Die Patienten fühlen sich morgens oft gerädert, haben Kopfschmerzen und Tagesmüdigkeit.

Uvula
Gaumenzäpfchen, darf bei der Schnarchoperation nicht volständig entfernt werden, da sonst Mundtrockenheitsprobleme oder Schleimflussbeschwerden resultieren.

Velum
Gaumensegel, welches bei Tiefstand, engen anatomischen Verhältnissen oft eine der Ursachen des Schnarchens darstellt.

Zentrale Schlafapnoe
Oberbegriff für schlafbezogene Atemstörung bei der im Gegensatz zur obstruktiven Schlaf-Apnoe die Atemanstrengung fehlt.